Fotos, die du teilst,
nicht Fotos, die du weggibst.

SafetyImg bringt Bilder und Videos zu den Menschen, die du aussuchst — Ende zu Ende verschlüsselt, so lange du es erlaubst, und in jedem Moment widerrufbar.

Für Android herunterladen

Version 0.4.2 · Android 10 oder neuer · von dieser Seite installiert, nicht aus dem Play Store

Dies ist eine Testfassung. Erprobt wird hier die Bedienung: wo etwas liegt, wie es heißt, ob der Weg durch die App einleuchtet. Genau darüber würden wir gern etwas hören.

Die Verschlüsselung gehört nicht zu diesem Versuch. Bilder und Videos werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie es verlassen — in dieser Fassung genauso wie in der fertigen — und der Server hat keinen Schlüssel dazu. Wie die Verschlüsselung arbeitet beschreibt das vollständig, bis hin zu dem Teil, den wir nicht schützen können. Ändern kann sich noch, wo eine Schaltfläche sitzt, nicht, wer deine Bilder lesen kann.

Der Gedanke

Jeder gewöhnliche Weg, ein Foto zu verschicken, gibt eine Kopie aus der Hand. Die andere Person kann sie speichern, weiterleiten und behalten, wenn das Gespräch längst vorbei ist — und wer den Dienst dazwischen betreibt, kann es auch.

SafetyImg ist andersherum gebaut. Dein Gerät verschlüsselt ein Bild, bevor es losgeht; was auf unserem Server ankommt, ist von zufälligem Rauschen nicht zu unterscheiden, und wir haben keinen Schlüssel dazu. Die Menschen, mit denen du teilst, können das Bild in der App ansehen. Herunterladen, weiterleiten oder ausleiten können sie es nicht, und unter Android ist der Bildschirm gegen Aufnahmen gesperrt. Nimmst du den Zugriff zurück, öffnet die App es ihnen von diesem Moment an nicht mehr — nur reicht nichts zurück in das, was jemand bereits gesehen hat. Wo diese Grenze verläuft, sagen wir in wie die Verschlüsselung arbeitet.

Was sie kann

Was SafetyImg nicht kann

Jedes Erzeugnis in diesem Feld ist versucht, zu viel zu versprechen. Hier steht der Teil, der sonst weggelassen wird.

  • Es kann niemanden daran hindern, den Bildschirm mit einer zweiten Kamera abzufotografieren. Das kann keine App. Wenn diese Möglichkeit für ein bestimmtes Bild nicht hinnehmbar ist, dann verschicke dieses Bild nicht — weder über uns noch über sonst jemanden.
  • Ein Widerruf wirkt nach vorn, nicht zurück. Von dem Moment an wird dieser Person alles in dem Ordner verweigert, und was du später hinzufügst, ist mit einem Schlüssel verschlossen, den sie nie hatte. Aber was sie vorher öffnen konnte, war eine Zeit lang tatsächlich auf ihrem Gerät lesbar — keine spätere Handlung von uns macht ein Bild ungesehen.
  • Es schützt nicht vor einem veränderten Gerät. Wer ein gerootetes Gerät oder eine selbst gebaute Fassung der App benutzt, kommt an das heran, was der eigene Bildschirm zeigt.
  • Es verbirgt nicht, wer mit wem spricht. Die Inhalte sind verschlüsselt, die Umstände nicht. Wir sehen, welche Konten verbunden sind, wann etwas geteilt wurde und wie groß es war. Wir brauchen das, um den Dienst zu betreiben, und du sollst es wissen.
  • Wir können nicht prüfen, was in deinen Medien steckt, und wir versuchen es nicht. Rechtswidrige Inhalte werden für uns erst sichtbar, wenn ein Empfänger sie meldet; dabei wird auf dessen Gerät eine Kopie entschlüsselt und uns zur Prüfung geschickt.

Installieren

SafetyImg ist noch nicht im Play Store, deshalb stellt Android ein paar Fragen, die es bei gewöhnlichen Installationen nicht stellt. Alle davon sind normal. Hier steht, was sie bedeuten.

  1. Die Datei herunterladen

    Tippe auf Für Android herunterladen, und zwar auf dem Gerät selbst. Am Ende liegt eine Datei namens safetyimg.apk in deinen Downloads.

  2. Diese eine Quelle erlauben

    Öffne die heruntergeladene Datei. Android meldet, dass diese App keine unbekannten Apps installieren darf, und bietet eine Schaltfläche Einstellungen an. Folge ihr und schalte Aus dieser Quelle zulassen ein.

    Du schaltest damit keinen Schutz für das ganze Gerät ab. Seit Android 8 gehört diese Berechtigung genau der einen App, die gerade installiert — deinem Browser oder deiner Dateiverwaltung — und sonst keiner. Danach kannst du sie wieder ausschalten.

    Wenn du es lieber vorher einstellst: Einstellungen → Apps → Spezieller App-Zugriff → Unbekannte Apps installieren, dann deinen Browser auswählen. Auf Samsung-Geräten liegt dieselbe Seite hinter dem Drei-Punkte-Menü in Einstellungen → Apps.

  3. Installieren

    Tippe auf Installieren. Play Protect meldet möglicherweise, dass es den Entwickler nicht kennt, und bietet Trotzdem installieren oder Weitere Details an. Diese Meldung sagt nichts darüber, ob die App schädlich ist — sie erscheint bei jeder App, die nicht aus dem Play Store kommt. Wenn du sicher sein willst, prüfe unten die Prüfsumme.

  4. Konto anlegen

    Halte drei Dinge bereit, bevor du anfängst, denn zwei davon lassen sich später nicht zurücksetzen:

    Eine E-Mail-Adresse — du bekommst einen Bestätigungslink.
    Ein Kontopasswort — zum Anmelden.
    Eine Wiederherstellungs-Passphrase — das ist etwas anderes als das Passwort. Sie schützt deinen privaten Schlüssel, und sie ist der Grund, warum deine Medien für uns unlesbar bleiben. Niemand kann sie für dich zurücksetzen.

    Am Ende zeigt dir die App 24 Wörter. Schreibe sie auf Papier und bewahre sie sicher auf. Zusammen mit der Passphrase sind sie die einzigen zwei Wege zurück zu deinen eigenen Bildern.

Aktualisierungen. Eine so installierte App aktualisiert sich nicht selbst. Wenn es eine neue Fassung gibt, lade sie hier erneut herunter und installiere sie darüber — dein Konto und deine Medien bleiben, wo sie sind.

Den Download prüfen

Freiwillig, und die Minute wert, wenn es dir wichtig ist. Das ist die SHA-256-Prüfsumme der oben angebotenen Datei:

ec340b222cdee8b365c94de7ad31b4e7ecfe4717620542a7589605a0a9f4973d

Führe auf einem Rechner sha256sum safetyimg.apk (Linux) oder shasum -a 256 safetyimg.apk (macOS) aus und vergleiche. Weichen die beiden voneinander ab, installiere die Datei nicht.

Etwas geht nicht?

Wenn die Installation scheitert, die Bestätigungsmail nicht ankommt oder sonst etwas schiefgeht, bevor du die App benutzen kannst, sag es uns hier — das Formular in der App nützt dir an dieser Stelle ja nichts.

Ein Problem melden

Voraussetzungen

BetriebssystemAndroid 10 oder neuer
iPhoneNoch nicht. Eine iOS-Fassung ist geplant, aber nicht verfügbar.
Fassung fürs WebKeine, mit Absicht. Ein Browser kann nicht verhindern, dass eine Seite gespeichert wird, und das höbe den ganzen Sinn auf.
Speicher je Konto5 GB
Größtes Video500 MB
Mindestalter18 Jahre